Bewegung und Ausruhen - weshalb beides im Velosport wichtig ist
Bewegung ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung für eine Velotour und andere Outdoor-Aktivitäten. Um die Leistung auf dem Bike zu steigern und den Muskelaufbau zu fördern, werden meist lange, anstrengende Trainingseinheiten absolviert. Doch dabei wird oft vergessen, dass die Regeneration danach ebenso wichtig für die Leistungssteigerung ist.
Foto von Viktor Bystrov auf Unsplash
Regeneration - ein natürlicher Prozess
Nach einer Velotour sind die Muskeln verkrampft und Erschöpfung tritt ein. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Körper daran arbeitet, sich den sportlichen Herausforderungen anzupassen. Da der Muskelaufbau grösstenteils während der Regenerationsphase stattfindet, sind Ruhe und Entspannung nach einem Fahrradausflug notwendig. Die Regeneration ist ein natürlicher Prozess, der zur Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichts nach körperlicher Anstrengung dient. Dies bedeutet, bewusst zu entspannen, sich Schlaf zu gönnen und auf gesunde Ernährung zu achten. Manche pflanzlichen Inhaltsstoffe, wie etwa das im Hanf enthaltene Cannabinoid, sind für ihre regenerierenden Eigenschaften bekannt. In einer Studie wurden die Effekte nach körperlicher oder seelischer Belastung im Hinblick auf CBD und Sport untersucht. Noch liegen keine endgültigen Ergebnisse vor, allerdings wird angenommen, dass Cannabinoide dazu beitragen können, die anaerobe Fitness konstant zu halten.
Körper und Seele brauchen eine Auszeit
Fahrradfahren ist ein beliebter Freizeitsport. Doch so schön eine Velotour ist, danach fühlt man sich meist erschöpft und sehnt sich nach Ruhe. Der Körper benötigt diese Auszeit, um winzige Muskelrisse zu reparieren. Des Weiteren sind Erholungsphasen dazu da, um sich körperlich und mental zu erholen. Entspannung ist auch ein wesentlicher Aspekt beim vorbereitenden Trainingsprogramm. Die Muskulatur wird beim Velotraining nämlich auf eine harte Probe gestellt. Die Vorbereitung einer Velotour beginnt mit leichten Übungen, die Muskeln aufwärmen, aber nicht überanstrengen. Zur anschliessenden Regeneration tragen sowohl aktive als auch passive Massnahmen bei.
Erschöpfung deutet auf Erholungsmangel hin
Ein Mangel an Erholung macht sich durch anhaltende Erschöpfung bemerkbar. Typische Symptome, die auf Überforderung hindeuten, sind Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit oder ein erhöhter Puls beim Aufwachen. Langfristig leidet die körperliche und seelische Gesundheit, wenn der Körper ohne Regeneration auskommen muss. Eine grosse Rolle spielt in diesem Zusammenhang eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Es ist ratsam, beim Fahrradfahren stets hydratisiert zu bleiben. So sollte bei einer Velotour stets eine gefüllte Wasserflasche mitgenommen werden. Übertraining begünstigt Erschöpfung. Wichtig ist, auf den Körper zu hören und auf übermässig anstrengendes Training zu verzichten. Im ungünstigen Fall sinkt durch Übertraining das Leistungsniveau, während das Verletzungsrisiko steigt, falls zu viel und zu hart trainiert wird. Aktive Erholung hingegen hilft, die Muskelregeneration zu beschleunigen. Geeignet sind leichte Aktivitäten wie ein entspannender Spaziergang, gymnastische Übungen oder Entspannungsmethoden wie Yoga und autogenes Training.
Leistungssteigerung durch Regeneration
Während einer Velotour wird viel Energie verbraucht. Muskelaktivitäten, die Regulierung der
Körpertemperatur sowie Stoffwechselprozesse kosten Kraft. In der Erholungsphase danach regeneriert sich die Muskulatur und das Nervensystem erholt sich. Ausruhen und Entspannen trägt dazu bei, dass sich die Energiereserven wieder füllen. Langfristig verbessert sich dadurch die Ausdauer. Eine Leistungssteigerung lässt sich am besten durch eine ausreichende Erholungszeit nach körperlichen Aktivitäten erreichen. Die Leistungsfähigkeit steigt sogar über das ursprüngliche Niveau an, wenn nach einer Velotour ausreichend lange pausiert wird. Dieser Mechanismus wird als Superkompensation bezeichnet.